Antrittsvorlesung: Kriterien für optimales Lehren und Lernen

Die Vermittlung von Wissen an Hochschulen wie auch in der beruflichen Praxis hat sich im Zuge von Bologna verändert: Heute geht es nicht mehr allein darum, Dinge zu lernen, sondern sie zu können. Fachlich, methodisch und persönlich. Wie die Vermittlung dieser Kompetenzen optimal gelingen kann, erläutert Prof. Dr. Frank P. Schulte bei seiner Antrittsvorlesung am 15. Januar 2015 an der Luxemburger eufom University.

In seinem Vortrag mit dem Titel „Didactics and Management of Learning Transfer in Higher Education – Empirical Findings and Consequences” geht der Bildungs-Experte der eufom University zunächst auf die Frage eines gelungenen Theorietransfers ein. „Alle reden davon, dass wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis, das heißt in die Unternehmen übertragen werden sollen. Aber wie funktioniert das? Aus lernpsychologischer Sicht ist die Antwort klar: durch regelmäßiges Feedback an allen Lernorten, die zum Einsatz kommen. Denn nur so wird Gelerntes nachhaltig verinnerlicht.“

Die Anforderungen des deutschen wie auch des europäischen Bildungssystems seien vielfältig, so Schulte. Neben der Berücksichtigung individueller Bildungspfade und einer immer stärker werdenden Professionalisierung und Akademisierung gelte es vor allem, neue Studierendengruppen zu erreichen. „Berufstätige und Auszubildende sind eine Gruppe, die besonders geeignet für das Studium sind. Sie können das, was sie im Hörsaal lernen, unmittelbar in der Praxis anwenden“, sagt Schulte.

Seine öffentliche Antrittsvorlesung beginnt am 15. Januar 2015 um 18 Uhr in den Räumlichkeiten der Chambre de Commerce, 7, rue Alcide de Gasperi, L-2981 Luxembourg-Kirchberg. Interessierte sind herzlich eingeladen.

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